Starke Leistungen beim 37. Internationalen Langstreckenschwimmen in Rosenheim

Starke Leistungen beim 37. Internationalen Langstreckenschwimmen in Rosenheim
24. Juni 2026 Monika Faber
Monika Faber
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Rosenheim – Vom 12. bis 14. Juni wurde Rosenheim erneut zum Schauplatz eines der anspruchsvollsten Wettkämpfe der Schwimmsaison. Beim 37. Internationalen Langstreckenschwimmen stellten sich zahlreiche Athletinnen und Athleten der Herausforderung, die mit Strecken von 100 bis hin zu 1500 Metern ein breites und zugleich kräftezehrendes Programm bot.

Gerade für viele Nachwuchssportler bietet dieser Wettkampf eine besondere Gelegenheit: Oftmals schwimmen sie hier erstmals längere Distanzen unter Wettkampfbedingungen – eine echte Standortbestimmung.

Für eine besonders gelungene Premiere sorgte Alma Nadel (Jahrgang 2016). Bei ihrem ersten Start über 200 Meter Lagen sicherte sie sich auf Anhieb die Goldmedaille. Auch über 100 Meter Schmetterling überzeugte sie mit Bronze.

Insgesamt kristallisierten sich drei starke Mädchen-Duos heraus. Im Jahrgang 2016 dominierten Alma Nadel und Leonie Haidacher das Geschehen. Beide sammelten jeweils vier Medaillen. Über 200 Meter Freistil kam es sogar zu einem Doppelsieg mit Alma auf Platz eins und Leonie auf Platz zwei.

Ähnlich erfolgreich präsentierten sich im Jahrgang 2017 Annika Faber und Sarah Wrasse, die ebenfalls zahlreiche Podestplätze belegten. Auch sie feierten einen Doppelsieg über 200 Meter Freistil.

Besonders hervorzuheben ist Annika Faber, die sich über 100 Meter Freistil für das Finale qualifizierte und dort gegen ältere Konkurrenz einen starken dritten Platz erreichte, indem sie ihre Bestzeit aus dem Vorlauf nochmals um 3 Sekunden unterbot.

Im Jahrgang 2018 gelang Nikol Kuzmuk und Lisa Yuhan Höhn ein Doppelsieg über 100 Meter Rücken. Teamkollegin Nora Anna Meyer verpasste über 100 Meter Freistil nur knapp das Podest und belegte den vierten Platz.

Auch auf den längeren Strecken wurden starke Leistungen gezeigt. Sophie Kalteier (2013), die sich zunehmend auf anspruchsvolle Distanzen spezialisiert, gewann Bronze über 400 Meter Lagen.

Bei den Jungen sorgte Vincent Winter (2012) mit Gold über 100 Meter Schmetterling für ein Highlight.

Alexander Weimann (2012) zeigte ebenfalls Kampfgeist: Nach einem vierten Platz über 200 Meter Brust am Samstag belohnte er sich am Sonntag über 100 Meter Brust mit einer verdienten Bronzemedaille.

Weniger Glück hatten die Denk-Brüder. Lukas (2017) verpasste über 200 Meter Rücken als Vierter knapp das Podest. Sein Bruder Thomas Michael (2012) belegte sowohl über 100 Meter Rücken als auch über 800 Meter Freistil den undankbaren vierten Platz. 

Ähnlich erging es Felix Yanhan Höhn (2015), der über 800 Meter Freistil ebenfalls Vierter wurde.

Trotzdem verdienen gerade diese Leistungen besondere Anerkennung, da alle genannten Athleten erstmals derart lange Strecken erfolgreich absolvierten.

Auch die Masters zeigten sich in guter Form: Katja Otto, Karin Bartel, Jasmin Rieder-Malner, André Wrasse und Ignaz Neuhäuser kehrten jeweils mit mindestens einer Goldmedaille nach München zurück.

Für eine besondere Überraschung sorgte die abschließende Vierkampfwertung: Alma Nadel und André Wrasse sicherten sich jeweils den Gesamtsieg in ihren Altersklassen. Annika Faber rundete das starke Ergebnis mit einem zweiten Platz ab.

In der Mannschaftswertung erreichte die SG Stadtwerke München unter insgesamt 47 teilnehmenden Teams einen hervorragenden siebten Platz.

Und für das Einschwimmen hatte unser Nachwuchs dieses Mal eine Spezial-Trainerin: Emma Faber, Schwimmerin der SG Stadtwerke hat sich darum gekümmert und die Kinder haben besser zugehört als bei ihren eigentlichen Trainern 😉

Ein Wettkampf, der einmal mehr zeigte: Rosenheim bleibt eine echte Herausforderung – und ein wichtiger Meilenstein für viele Schwimmerkarrieren.

von Kathrin Gliesche

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