Das von Monika Faber mit viel Herzblut bereits zum zweiten Mal organisierte Jugend-Event „München Triathlon“ an der Regattastrecke war auch in diesem Jahr ein ganz besonderer Tag für unseren Nachwuchs – voller Emotionen, Herausforderungen und unvergesslicher Momente.
Als vielseitiger Schwimmverein stehen wir für weit mehr als nur das Training im Becken. Vom Anfängerschwimmen über den Breitensport bis hin zum Freiwasser- und sogar Eisschwimmen – wir möchten unseren Sportlerinnen und Sportlern eine sportliche Heimat bieten, in der sie sich ausprobieren und wachsen können. Auch der Triathlon gehört für uns dazu, denn er eröffnet unseren Allround-Talenten neue Perspektiven und Möglichkeiten.
Mit 19 motivierten MSV-Athletinnen und Athleten gingen wir an den Start – bereit, alles zu geben. Doch der Wettkampftag hielt eine Überraschung bereit: Kühle Temperaturen machten das Schwimmen unmöglich. Aus dem geplanten Triathlon wurde kurzerhand ein Duathlon – Laufen, Radfahren, Laufen.
Für uns als Schwimmverein bedeutete das: Unsere Paradedisziplin fiel weg. Kein Sprung ins Wasser, kein Herausarbeiten eines Vorsprungs – stattdessen neue Bedingungen, neue Herausforderungen. Doch genau hier zeigte sich, was in unserem Team steckt.
Mit beeindruckendem Kampfgeist stellten sich unsere Nachwuchssportler der Situation – und wuchsen über sich hinaus.
In der Starterklasse Schüler D erkämpfte sich Varenya Sud unter großem Einsatz einen hervorragenden dritten Platz – ein Moment purer Freude!

Für besonders viel Spannung sorgten unsere Mädchen: Anni Faber und Sarah Wrasse lieferten sich ein packendes Rennen, das bis zum Schluss offen blieb. Am Ende hatte Anni die Nase vorn und wurde mit Bronze belohnt – dicht gefolgt von Sarah, die in einem starken Feld von 18 Teilnehmerinnen einen großartigen vierten Platz erreichte. Auch Lena Beres-Deak bewies ihr Können und lief bzw. radelte souverän in die Top Ten.


Ein echtes Ausrufezeichen setzten unsere MSV-Mädels in der Wertungsklasse A: Sophie Kalteier kämpfte sich auf das Podest und wurde mit Bronze belohnt. Emma Scvazzon (Platz 4) und Emma Faber (Platz 5) komplettierten das starke Mannschaftsergebnis eindrucksvoll.

Doch unabhängig von Platzierungen gilt: Jeder einzelne unserer Athletinnen und Athleten ist an diesem Tag über sich hinausgewachsen. Alle erreichten das Ziel – erschöpft, aber stolz – und wurden mit der wohlverdienten Finisher-Medaille belohnt.
Der perfekte Abschluss folgte im Anschluss: Gemeinsam ging es zur Pastaparty, wo man nicht nur die Energiespeicher wieder auffüllen konnte, sondern wo auch gelacht, erzählt und die Erlebnisse des Tages geteilt wurden. Genau diese Momente sind es, die unseren Verein ausmachen.
Und jetzt? Jetzt heißt es: Teller leer essen und fest an die Sonne glauben! Denn eines ist sicher – nächstes Jahr wollen wir wieder ins Wasser. Und dann zeigen unsere Nachwuchssportler auch dort, was wirklich in ihnen steckt. 🌊💪
by Kathrin Gliesche



